Christiane Witt - Feng Shui Beratung

9 Dinge, die ich als Feng Shui Beraterin niemals tun würde

Christiane Witt - Feng Shui Beratung

Christiane Witt – Feng Shui Beratung

Das Haus, in dem ich mit meiner Familie wohne, entspricht nicht hundertprozentig den Feng Shui Kriterien. Das geht auch gar nicht, denn um Feng Shui anwenden zu können, muss man die jahrtausendealte Erfahrungswissenschaft erst vom asiatischen ins europäische und dann auch noch in die heutige Zeit übersetzen.

Auch wenn nicht alles geht, Folgendes würde ich als Feng Shui Beraterin niemals machen:

  1. Jacken und Schuhe direkt im Eingangsbereich herumliegen lassen

    Zu viel Unordnung lässt die Energie stagnieren bzw. erst gar nicht ins Haus hereinkommen. Ich empfange unsere Besucher gerne in einem aufgeräumten und freundlichen Ambiente. Sie sollen sich genauso wohl bei uns fühlen, wie ich mich, wenn ich unser Haus betrete.
    (Lesen Sie auch: “7 Tipps für die Gestaltung des Flurs nach Feng Shui“)

  2. einen Spiegel gegenüber der Eingangstür aufhängen

    Das Qi – die Lebensenergie – das durch die Haustür hereingekommen ist, würde ich sonst direkt wieder hinauswerfen.

  3. in einem mit Gerümpel vollgestopften Haus leben

    Defekte oder zerbrochene Sachen haben bei mir auch nichts verloren. Nur so kann das Qi ungehindert fließen und für mein Wohlbefinden sorgen.
    (Lesen Sie auch “Entrümpeln – aber warum und wie?“)

  4. die Mitte meines Hauses (Tai Qi) zustellen

    Die Mitte eines Hauses oder einer Wohnung ist eine wichtige Stelle, an der sich die vorherrschende Grundenergie befindet. Daher sollte sie immer frei, aufgeräumt und begehbar sein.

  5. in einem Haus wohnen, das nur weiße Wände hat

    Farben spielen im Feng Shui eine wichtige Rolle, denn Sie haben eine große Auswirkung auf uns. Wandfarben sorgen für eine bestimmte Raumatmosphäre und können beruhigend oder auch anregend auf uns wirken. Im Feng Shui setzt man insbesondere Wandfarben für ein harmonisches und wohltuendes Lebens- oder Arbeitsumfeld ein.
    Unser Haus ist deshalb nicht kunterbunt, aber in fast jedem Raum befindet sich zumindest eine Wand, die nicht weiß ist. Da ich mit dem NCS Farbsystem arbeite, habe ich in unserem Zuhause alle Räume aufeinander abgestimmt und ein einheitliches Farbkonzept erstellt. Das würde ich übrigens auch für Sie so tun.
    (Lesen Sie auch: “Farbe im Feng Shui“)

  6. meinen Buddha irgendwo auf den Boden stellen

    Buddha von Christiane Witt - Feng Shui Beratung

    Buddha
    Christiane Witt – Feng Shui Beratung

    Mein Buddha steht an einer mit dem chinesischen Kompass LoPan von mir ermittelten Stelle auf einer Säule. Es gehört sich nämlich nicht, auf den Buddha herabzuschauen. Er möchte verehrt werden. Deshalb stelle ich ihm auch regelmäßig frische Blumen oder ein brennendes Teelicht hin.
    (Lesen Sie auch: “Buddha – welchen nehmen, wo kaufen und wie platzieren“)

  7. das Bett unter ein Fenster, einen Balken oder einer Schräge aufstellen

    Ich würde auch niemals zwischen einer Tür und einem Fenster schlafen, sondern mein Bett immer so aufstellen, dass es an einer stabilen Wand steht und ich die Tür im Blick habe. Dann fühle ich mich sicher und kann entspannt schlafen. (Lesen Sie auch “20 Feng Shui Tipps für besseren Schlaf und ein aktives Liebesleben“)

  8. an einem Schreibtisch arbeiten, der so platziert ist, dass ich mit dem Rücken in den Raum sitze oder direkt gegenüber einer Wand

    Schreibtischpositionierung von Christiane Witt - Feng Shui Beratung

    Christiane Witt – Feng Shui Beratung

    Mein Schreibtisch steht so, dass ich im Rücken eine stabile Wand und die Tür im Blickfeld habe. Übrigens sitze ich nicht, sondern arbeite an einem Steh-Schreibtisch. Seitdem habe ich keine Nackenprobleme mehr. Probieren Sie es auch mal aus!
    (Lesen Sie auch: “Abeitszimmer nach Feng Shui für mehr Erfolg“)

  9. den Herd in der Küche gegenüber die Spüle stellen

    Der Herd wird dem Element Feuer und die Spüle dem Element Wasser zugeordnet. Diese beiden Elemente “clashen” sich und erzeugen so eine gewisse Spannung, die gerade in geschlossenen Räumen vermieden werden sollte. Und auch beim Kochen, wie beim Schlafen oder Arbeiten, sollte man so stehen, dass man eine stabile Wand im Rücken hat. Das geht aufgrund der Größe einer Küche in den meisten Fällen nicht. Bei uns auch nicht, aber zumindest stehe ich mit dem Rücken nicht zur Tür. Vielleicht koche ich deshalb nicht gerne ;-)
    (Lesen Sie auch: “7 Feng Shui Tipps für mehr Harmonie in der Küche“)

Wenn Sie diese 9 Dinge auch beherzigen, dann haben sie schon eine Menge für ein behagliches und wohltuendes Zuhause getan.

Buddha Collage von Christiane Witt - Feng Shui Beratung

Buddha – welchen nehmen, wo kaufen und wie platzieren?

„Wo bekomme ich einen Buddha her?“, „Wie platziere ich einen Buddha?“ oder „Welchen Buddha soll ich nehmen?“. Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme und die ich nun beantworten werde.

Was heißt Buddha eigentlich, und wer war das?

meditierender Buddha von Christiane Witt - Feng Shui Beratung

Christiane Witt – Feng Shui Beratung

Aus dem Alt-Indischen übersetzt, bedeutet Buddha wörtlich Erwachter und bezeichnet eine Person, die aus eigener Kraft vollkommene Weisheit und unendliches, aber distanziertes Mitgefühl mit allem Lebendem erreicht hat. Ein Buddha hat bereits zu Lebzeiten Nirvana verwirklicht und muss deshalb nicht wiedergeboren werden. Da dies sehr selten passiert, nennt man das Zeitalter, in dem ein Buddha existiert, ein „glückliches Zeitalter“.

Siddhartha Gautama lebte vermutlich im 5. bis frühen 4. Jh. v. Chr. und wurde Buddha genannt. Er gilt als der Gründer des Buddhismus.

fastender Prinz Siddhartha

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Buddha verließ mit Ende zwanzig sein wohlhabendes Elternhaus und begab sich auf die Suche nach Erkenntnis. Währenddessen übte er sechs Jahre strengste Askese. Dann folgte er jedoch seinem eigenen Weg und erlangte vermutlich mit 35 Jahren unter einem jambu-Baum (Rosenapfelbaum) die Erleuchtung. Daraufhin begann er, andere Menschen in den Methoden zu unterrichten und verbreitete so die Lehre des Buddhismus.

Heute gibt es auf der ganzen Welt unzählige Anhänger des Buddhismus. Bereits in den 1960er Jahren löste Hermann Hesse mit seinem Roman Siddharta einen Boom aus.

Wie wird der Buddha dargestellt?

Buddha Collage von Christiane Witt - Feng Shui Beratung

Christiane Witt – Feng Shui Beratung

Es gibt die unterschiedlichsten Ausführungen: Monsoon Buddhas, Riverstone-Buddhas, Happy Buddhas, kleine, große, dicke, dünne, sitzende, stehende, aus Holz, aus Stein, aus Kunststoff …

Was sie aber alle gemeinsam haben, sind beispielsweise die langen Ohrläppchen. Das kommt daher, dass einerseits zu der Zeit großer, schwerer Ohrschmuck modern war, andererseits sich in den Ohrläppchen das Glück und die Weisheit sammeln sollte.

Die Farbe des Gewands und die Handhaltung treffen eine Aussage darüber, um welchen Buddha es sich handelt, z.B. einen Medizin-Buddha, der alle Krankheiten heilen soll, auch die der Unwissenheit.

Lotosblüte

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Häufig findet man irgendwo an der Buddha Skulptur die Lotosblüte in unterschiedlicher Form als eines der 8 Glückssymbole des Buddhismus. Sie soll alles Böse abwehren.

Im Laufe der Zeit hat sich die typische hochstehende Frisur entwickelt, die Erhöhung der Erkenntnis genannt wird.

Oft sieht man im asiatischen Raum in den Hotellobbys einen schreitenden Buddha als Symbol des Beschützers.

Wofür wird der Buddha genutzt?

sitzender Buddha Ungezähmte Begegnung von Gonkar Gyatso (2012)

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Er ist immer noch ein religiöses Symbol, das auch als solches genutzt wird. Der Grad zwischen diesem Symbol und der Kommerzialisierung ist jedoch sehr schmal geworden. Der Buddha ist heute oft ein beliebtes Dekorationsobjekt.

Im Feng Shui setzt man Buddhas wenig und entsprechend gezielt als Yin-Assistenten zur Aktivierung positiver Energien und als Unterstützung ein. Ein gut ausgebildeter Feng Shui Berater kann mit Hilfe des original chinesischen Kompass den exakten Standort festlegen.

Wo und wie platziere ich einen Buddha?

Egal, ob Sie einen Buddha aufstellen, weil Sie Buddhist sind, für ein gutes Feng Shui oder nur als Dekoration, Sie sollten trotzdem bestimmte Dinge beachten. Er sollte mit Respekt behandelt werden, denn er ist auch ein Symbol für Zentrierung, Erleuchtung und Meditation.

  • Eine Buddha-Skulptur sollte ein freundliches Gesicht haben und offene Augen.
  • Er braucht unbedingt eine stabile Rückwand als Schutz, genau wie der Mensch auch. Stellen Sie ihn also nicht ins Fenster, sondern vor eine Wand, so dass er zusätzlich die Tür im Blick hat.
  • Der Buddha braucht einen würdevollen Platz. Setzen Sie ihn in Augenhöhe, z. B. auf eine Säule, nicht lieblos auf den Boden oder ins Blumenbeet.
  • Positionieren Sie einen Buddha nicht in Verbindung mit Wasser, also nicht an den Rand eines Swimmingpools oder Gartenteichs.
  • Wenn Sie den Buddha draußen aufstellen wollen, dann braucht er ein Dach über dem Kopf, das ihn vor Wettereinflüssen, wie Regen oder Schnee schützt.
  • Verwenden Sie handgefertigte Buddhas aus Stein und keine industriell hergestellten Figuren. Nur so können sie kraftvoll wirken und positive Energien ausstrahlen.
  • Stellen Sie möglichst nur einen Buddha auf.
  • Buddhas gehören nicht ins Kinder-, Schlaf- oder Badezimmer.
  • Ein Buddha sollte immer mit frischen Blumen, Kerzen oder Räucherstäbchen geehrt werden.

Wo kann ich einen Buddha kaufen?

Der Buddhismus sagt, dass das Malen oder Formen eines Buddhas nach strengen Regeln erfolgen muss. Nur so bringt er dem, der ihn herstellt, Glück.

Im Internet gibt es mittlerweile einige Adressen, wo man handgefertigte und zum Teil auch geweihte Buddhas erwerben kann. Hier ein paar Links:

http://www.wayan-living.com/

http://www.sunda-kunsthandwerk.de/html/buddhas_aus_stein.html

http://www.arts-of-bali.de/

http://www.steinfigurenshop.de/